Zurück zur Normalität: Wie Sie sich optimal auf Einlasskontrollen vorbereiten

Gemütlich im Restaurant essen, ein Konzert besuchen, Urlaub machen ohne Quarantäne oder einfach entspannt im Kino sitzen – das alles soll in Etappen für Geimpfte und Genese möglich sein.

Lesen Sie hier, welche entscheidende Rolle der digitale Impfpass in Deutschland bei der Rückkehr zur Normalität spielt.


Wiederbelebung der Wirtschaft

Formale Entscheidungen lassen zwar noch auf sich warten, doch die Bundesregierung plant eine Rechtsverordnung, die für Geimpfte und Genesene bald Erleichterungen im Alltag bringen kann. Eine wichtige Rolle soll dabei auch der digitale Impfpass spielen. Begründet werden mögliche Freiheiten damit, dass laut RKI Geimpfte und Genesene ein geringeres Risiko haben andere Menschen anzustecken als nur durch Antigentest negativ getestete Personen.

Für bereits geimpfte Personen sind erste Lockerungen in den Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen geplant. In einigen Bundesländern werden beispielsweise bei Friseurbesuchen oder beim Shoppen im Einzelhandel keine negativen Corona-Tests mehr benötigt. Gerade für die von der Pandemie sehr stark betroffene Branchen, wie Gastronomie, Events oder auch Tourismus, wären diese Lockerungen ein großer Schritt aus der Krise.

Einige Städte Deutschlands waren bereits Teil von Modellversuchen, bei denen Konzepte in Verbindung mit negativen Corona-Tests umgesetzt wurden. Die Stadt Wernigerode im Harz öffnete für zwei Wochen die Außengastronomie unter Verwendung der App „Pass-Go“. Dazu wurden Testzentren in der Stadt errichtet, in der sich die Stadtbewohner kostenfrei testen lassen konnten. Das Testergebnis wurde ihnen anschließend per QR-Code an die „Pass-Go“-App gesendet, welcher im Falle eines negativen Ergebnisses für 24 Stunden gültig war. Mit diesem QR-Code war es nun möglich Außenbereiche von Restaurants und Cafés zu besuchen. Das Personal war ebenfalls mit dieser App ausgestattet und konnte so ganz einfach den Code der Besucher scannen. Mit Hilfe hochleistungsstarker Scanner können die QR-Codes auch bei starker Helligkeit und Spiegelung problemlos eingescannt werden. Hier kommen gewöhnliche Smartphones schnell an ihre Grenzen, weshalb robuste Handheld-Geräte mit eingebautem Scanner hier deutliche Vorteile mit sich bringen.

Schwimmbäder dürfen trotz Corona die Badesaison eröffnen, wenn sie ein funktionierendes Nutzungs- und Hygienekonzept vorweisen können. Eine Lösung dafür hat GiroSolution, das Kompetenz-Center für öffentliche Institutionen und kommunalnahe Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe. Es bietet öffentlichen Bäderbetrieben gemeinsam mit den Sparkassen vor Ort das Digitale Eintrittsmanagement an. Es ermöglicht Schwimmbadbetreibern, Eintrittskarten digital zu verkaufen und die Corona-Auflagen umzusetzen. Über den personalisierten Online-Ticketverkauf lässt sich die Besucherzahl begrenzen und Infektionsketten nachverfolgen. Badegäste haben zudem die Möglichkeit einzusehen, wann es noch freie Plätze im Bad gibt und diese via Ticketkauf zu reservieren. So verbringen sie weniger Zeit in der Warteschlange an der Kasse und können sicher online bezahlen.

Mit Hilfe von mobilen Drehkreuzen und entsprechender Software können Einlasskontrollen unter Corona-Auflagen noch weiter optimiert werden. Neben dem besseren Einhalten der Mindestabstände haben Dienstleister außerdem eine viel bessere Kontrolle über die Regulierung der Besucheranzahl. Mit Hilfe von Online-Registrierung können Kunden ganz einfach einen Platz zu einer bestimmten Uhrzeit reservieren. Somit werden lange Schlangen vermieden und gleichzeitig das Infektionsrisiko gesenkt.

Neben der schon bekannteren Luca-App gibt es noch diverse andere, ähnliche Softwares. Apps wie PRODSGVO, Darfichrein, Tasko Corona oder die MeldeApp von shapefruit verfolgen alle dasselbe Ziel: Mit Hilfe von personifizierten QR-Codes das Besuchermanagement in öffentlichen Einrichtungen unter Corona-Bedingungen vereinfachen und so Wiedereröffnungen zu beschleunigen.

Mit dem digitalen Impfpass zurück ins normale Leben?

Ab dem zweiten Halbjahr soll es nun so weit sein. Laut Bundesregierung ist der digitale Impfnachweis eine zusätzliche Möglichkeit zum gelben Impfpass, um Impfungen gegen Covid-19 zu dokumentieren. Statt nur im gelben Impfpass den Impfzeitpunkt, den Impfstoff und den Namen vorweisen zu können, sollen diese Informationen dann auch personalisiert – und kostenfrei – auf dem Handy gespeichert werden.

Aus was besteht nun dieser digitale Impfpass genau? Fangen wir mal bei der App an, die ganz klassisch auf den Geräten installiert wird. Hier wären Impfpass, Testzertifikat oder Genesungsbestätigung hinterlegt. Außerdem scheint es nicht unwahrscheinlich, dass diese Zertifikate auch über eine Homepage aufgerufen werden können. Nach neuestem Stand soll der Impfpass auch in die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung, sowie in andere Kontaktnachverfolgungs-Apps integriert werden.

Das digitale Zertifikat würde jeder Bundesbürger nach seiner letzten Corona-Impfung erhalten. Nach bisherigem wissenschaftlichem Stand liegt innerhalb von 14 Tagen nach der Zweitimpfung ein vollständiger Impfschutz vor. Das ist zumindest bei den Vakzinen von Biontech, Moderna und Astrazeneca der Fall. Hier sind jeweils zwei Impfungen nötig. Bei dem neu in Deutschland verfügbaren Produkt von Johnson & Johnson liegt der Schutz wiederum bereits nach der ersten Impfung vor.

Damit sich Gastronomen, Hotels, Kulturhäuser und andere Dienstleister auf das Projekt „digitaler Impfpass“ ausreichend technisch einstellen und vorbereiten können, soll im Mai eine Testphase beginnen. Erste Modellprojekte laufen bereits in Sachsen, Thüringen und Niedersachsen. Weitere Modellprojekte zum digitalen Impfpass sind geplant. Entsprechende Gespräche der Verbände und gesetzlichen Krankenkassen sind im Gange. Dazu wurde eine digitale Infrastruktur entwickelt, die Ärzte über ihr Praxissystem ansteuern können. Die Nutzung des Impfpasses erfolgt freiwillig.

Wie funktioniert der digitale Impfpass?

Der digitale Impfpass wird in den nächsten Jahren den klassischen Papier-Impfpass ablösen und wird nach seiner vollständigen Umsetzung zahlreiche Vorteile bringen – für Personen, die sich impfen lassen, für Ärztinnen und Ärzte, aber auch für das öffentliche Gesundheitssystem und damit für die gesamte Bevölkerung.

Der Impfnachweis soll technisch auf Basis einer sogenannten Public Key Infrastruktur, kurz PKI, aufgebaut werden. Bei der PKI werden die Daten der Geimpften als ein Datensatz verschlüsselt und mit einem geheimen Schlüssel signiert. Zu den Daten gehören etwa Informationen zum Ort der Impfung und des verwendeten Vakzins. Der Datensatz soll dann über ein zusätzliches Modul in der Corona-Warn-App und in anderen Anwendungen als „Digitales Grünes Zertifikat“ angezeigt werden. Mit dem zugehörigen öffentlichen Schlüssel, der ungeschützt verbreitet werden kann, wird der Datensatz überprüfbar, etwa an einem Grenzübergang, beim Shoppen oder an der Theaterkasse. Die Prüfung soll grundsätzlich offline erfolgen können, so die Pläne. Zudem soll es auch den analogen Impfnachweis auf Papier weiterhin geben.

Der Impfnachweis soll vor allem nachvollziehbar zeigen, dass eine Person geimpft ist und dabei fälschungssicher sein. Auch Corona-Genesene sollen sich mit diesem Nachweis ausweisen können, deshalb wird er auch als Immunitätsnachweis bezeichnet. Für Dienstleister, die den Impfstatus überprüfen möchten, wird es eine Prüf-App zur Prüfung des Impfprüftokens geben. Damit kann der Impfstatus, ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder Bahntickets, dann gescannt werden. Alternativ ist ein Nachweis mit dem analogen Impfpass möglich.

Welche Vor- und Nachteile bringt der digitale Impfpass mit sich?

Für den digitalen Impfpass wird ein Smartphone benötigt, was gleichzeitig Vor- und Nachteil ist. Ein großer Vorteil ist, dass Nutzer ihren Impfausweis immer bei sich haben. Die lästige Suche nach dem Papierheftchen kann man sich somit sparen. Zudem bietet ein digitaler Impfpass eine Standardisierung. Daten sollen so sektorenübergreifend genutzt und ausgetauscht werden können -unabhängig vom verwendeten Softwaresystem des Arztes oder der Krankenkassen.

Ein großer Nachteil ist hingegen, dass einige Personengruppen von dem Angebot ausgeschlossen werden. Das betrifft unter anderem ältere Leute oder Menschen mit geringem Einkommen, die sich kein modernes Smartphones leisten können oder wollen. Auch im Bereich digitale Infrastruktur gibt es in Deutschland noch einige Baustellen, die Probleme für den digitalen Impfpass bedeuten. So gibt es immer noch viele Gegenden ohne eine flächendeckende Mobilfunkversorgung. Lesen Sie dazu gerne auch unseren Blog zum Thema „UMTS verschwindet – Sind Sie vorbereitet?“

Der digitale Impfpass kann zu einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung führen. Der Grund: Funktionen, wie automatische Erinnerungen zur Auffrischung von Impfungen, verhindern den Verlust oder das deutliche Herabsinken eines Impfschutzes. Zudem besteht bei vielen Experten die Hoffnung, dass die Impfquote in Deutschland ansteigt, da ein digitaler Impfpass samt seiner zusätzlichen Funktionen, Services und Features das Thema vielleicht attraktiver werden lässt.

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