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Windows 11 – Lohnt sich der Umstieg?

Das neue Windows 11 ist in den Startlöchern und wird ab 5. Oktober 2021 auf die ersten Geräte ausgerollt. Mit dem neuen Betriebssystem möchte Microsoft eine „neue Windows-Erfahrung, die Sie den Menschen und Dingen näherbringt, die Ihnen wichtig sind“ präsentieren. Was dies konkret bedeutet wollen wir in diesem Artikel herausfinden.

Windows 10 - Das letzte Windows? Von wegen.

Aufmerksame Nachrichtenleser werden sich vielleicht daran erinnern: Zur Veröffentlichung von Windows 10 wurde verkündet, dass es das letzte Windows werden soll: Im Gegensatz zu allen vorhergehenden Versionen soll Windows 10 das letzte und somit ein immer aktuelles Betriebssystem sein. Das bezeichnete Microsoft als „Windows as a Service“: Ein- bis zweimal jährlich spendierte uns Microsoft ein Update von Windows 10. Wer eine Lizenz besitzt, kann damit stets kostenlos die aktuelle Version des Betriebssystems herunterladen und nutzen.

„Vor Windows 10 hat Microsoft alle paar Jahre neue Versionen von Windows veröffentlicht“, so das Unternehmen in einem wichtigen Support-Dokument. „Dieser traditionelle Zeitplan für die Bereitstellung bedeutete für die Benutzer einen hohen Schulungsaufwand, da die Überarbeitungen der Funktionen oft erheblich waren. Dieser Zeitplan bedeutete auch, lange Zeiträume ohne neue Funktionen zu warten – ein Szenario, das in der heutigen, sich schnell verändernden Welt nicht funktioniert, einer Welt, in der neue Sicherheits-, Verwaltungs- und Bereitstellungsfunktionen notwendig sind, um Herausforderungen zu bewältigen. Windows as a Service wird zwei Mal pro Jahr, etwa im März und September, kleinere Feature-Updates liefern, um diese Probleme zu lösen.“

Windows Feature Updates nur noch jährlich

Mit dem Erscheinen von Windows 11 und dem jährlichen Update-Zyklus kehrt Microsoft seinem Windows-as-a-Service-Modell nun den Rücken zu. Statt nun Funktionsupdates im Schnitt alle 4-6 Monate nur noch alle 12 Monate auszurollen, ist für ein ausgereiftes Betriebssystem verschmerzbar. Seltenere Update-Prozedere dürften zudem zu einer höheren Gesamtproduktivität und geringeren Wartungskosten in Unternehmen führen. Qualitätsupdates bzw. kumulative Updates sind weiterhin von diesem Zyklus ausgeschlossen und werden „wie benötigt“ ausgerollt.

Was ist neu in Windows 11?

Neben neuen Systemanforderungen fällt Windows 11 besonders optisch auf. Windows 11 kommt mit einem neuen modernen Design und höchstmöglicher Sicherheit. Alle Menschen sollen Windows 11 ohne Einschränkungen nutzen können. Deshalb wurde Barrierefreiheit bei der Entwicklung mitbedacht. Auf den ersten Blick fällt bereits auf: Das Design ähnelt zunehmend MacOS.

Komplett neues Design

Neues Design - Windows 11 Start Menü

Vom neuen Startbutton über die Taskleiste bis hin zu Schriftarten und Symbolen – das Design von Windows 11 ist klar und übersichtlich gestaltet. Es wurde „by Design“ barrierefrei entwickelt und kommt mit Verbesserungen, die von und für Menschen mit Behinderung gestaltet wurden. Barrierefreiheit ist eine wichtige Voraussetzung, um allen Menschen den Zugang zu Technologien zu erleichtern – und dazu gehört auch ein für alle zugängliches und sicheres Windows.

Auffallend hier natürlich, dass die Taskleistensymbole nun mittig platziert sind wie man es bereits von MacOS und einigen Linux-Distributionen kennt. Über die Taskleisteneinstellungen lässt sich die Leiste jedoch wieder in das bekannte Layout umändern. Neu ist außerdem, dass der Hintergrund sowie die Taskleiste nur noch eingeschränkt angepasst werden können. Die erstmalig mit Windows 8 eingeführten Kacheln werden entfernt, die Sortierung im Startmenü erfolgt nun standardmäßig nicht mehr alphabetisch, sondern nach Relevanz sortiert. Ebenfalls lassen sich häufig benutzte Apps anpinnen. Insbesondere auf Mobilgeräten soll dies die Nutzung vereinfachen. Cortana verschwindet aus der Taskleiste wird aber weiterhin verfügbar sein.

Das neue Design wirkt insgesamt reduziert, deutlich aufgeräumter und insgesamt stimmiger. Passend dazu gibt es auch neue Systemtöne.

Verbesserte Bedienbarkeit

Aber auch an der Bedienung wurde gefeilt. Mit den neuen Funktionen „Snap-Layouts“ und „Snap-Gruppen“ haben Nutzer noch mehr Möglichkeiten, mehrere Fenster übersichtlich neben- und untereinander zu platzieren und so die gesamte Bildschirmfläche optimal auszunutzen. Das Feature „Desktops“ bietet die Option, verschiedene Desktops für unterschiedliche Bereiche des Lebens anzulegen – zum Beispiel zum Arbeiten, Spielen oder Lernen, eine Funktion die wir von anderen Betriebssystemen ebenfalls seit Jahren kennen.

Daneben bietet die neue Generation von Windows eine verbesserte Touch-, Pen- und Sprachbedienung. Auf Tablets ohne Tastatur sind die Symbole in der Taskleiste in einem größeren Abstand zueinander angeordnet. Fenster lassen sich leicht verschieben oder in der Größe ändern. Auf Tablets ohne Tastatur kann Windows 11 zudem über Gesten bedient werden. Beim Arbeiten mit einem Pen erhalten Nutzer haptisches Feedback in Form von Vibrationen, während sie klicken, skizzieren oder schreiben. Windows 11 kommt mit einer verbesserten Spracheingabe daher; es kann automatisch Satzzeichen setzen und Sprachbefehle ausführen. Ob die neue Spracheingabe offline nutzbar sein wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht ganz klar.

Teams wird integraler Bestandteil

In Windows 11 ist Microsoft Teams direkt in die Taskleiste integriert. Anwender können so noch schneller via Chat, Text, Sprache oder Video mit anderen in Kontakt treten – unabhängig davon, ob die andere Person ein Windows-, Android- oder iOS-Gerät nutzt. Auch Teams-Funktionen wie Stummschalten oder Bildschirmteilen sind künftig direkt über die Taskleiste erreichbar.

Überarbeitetes Sicherheitskonzept

Auch die Sicherheit wurde bei „by Design“ entwickelt. Windows 11 verfügt über umfassende Sicherheitstechnologien, die Schutz vom Chip bis zur Cloud bieten. Es ist ein Zero-Trust-fähiges Betriebssystem, das Daten und Zugriff über alle Geräte hinweg schützt. Um den Anforderungen in einer dynamischen Bedrohungslandschaft und der neuen, hybriden Arbeitswelt gerecht zu werden haben wir eng mit unseren Partnern zusammengearbeitet.

Für Unternehmen: Vertraute Tools für die hybride Arbeitswelt

In einer Welt, in der hybrides Arbeiten und Lernen mittlerweile der Normalität entsprechen, bietet Windows 11 eine moderne, aber vertraute Umgebung, in der Nutzer produktiv sein und sich auf ihr Projekt konzentrieren können.

Windows 11 kann genau wie ein Windows 10-Update geplant, vorbereitet und bereitgestellt werden. Bekannte Verwaltungsfunktionen wie Microsoft Endpoint Manager, Cloud Konfiguration, Windows Update for Business und Autopilot stehen weiterhin zur Verfügung und unterstützen beim Upgrade auf Windows 11.

Wie Windows 10 verfolgt auch Windows 11 den zentralen Design-Grundsatz der App-Kompatibilität. App Assure ist ein kostenloser Service, der Unternehmenskunden mit 150 oder mehr Anwendern dabei unterstützt, Probleme mit Anwendungen zu beheben, sodass diese auch unter Windows 11 reibungslos laufen.

Weitere Neuerungen in Windows 11

Das neue Betriebssystem unterstützt ab DirectX 12 Ultimate sowie Auto HDR und kommt mit einem neuen Widgets-Konzept daher. Dies soll einen schnelleren Zugriff auf Apps und Informationen ermöglichen, sowie die Popularität des eigenen Edge-Browsers (welcher inzwischen auf der Chromium-Engine basiert und ähnliche Funktionalität wie Google Chrome hat) fördern.

Weiterhin möchte Microsoft den „Microsoft Store“ als zentrale Anlaufstelle für Apps, Spiele, Serien und Filme beliebter machen. Der neue Store hat ebenfalls einen neuen Anstrich bekommen und erstrahlt nun mit einem übersichtlicheren Design und ist einfacher zu bedienen. Er bietet eine noch größere Auswahl an Apps und erleichtert über Sammlungen die Suche nach Inhalten. Beliebte Anwendungen von Microsoft und Drittanbietern wie Microsoft Teams, Visual Studio, Disney+, Adobe Creative Cloud, Zoom und Canva werden demnächst über den Microsoft Store verfügbar sein.  Erstmalig werden im Laufe der kommenden Monate auch Android-Apps auf Windows verfügbar. Nutze können die Anwendungen im Microsoft Store suchen und über den Amazon-App-Store herunterladen. Apps, die nur über den Google Play Store bezogen werden können, können voraussichtlich nicht genutzt werden.

Systemanforderungen

Mit der neuen Version kommen auch neue Mindestanforderungen, welche im Vergleich zum aktuellen Windows 10 deutlich höher liegen.

Dies sind die Mindestsystemanforderungen, die Ihr PC erfüllen muss, um eine in Microsofts Augen „großartige Computererfahrung“ zu ermöglichen:

  • Prozessoren/CPUs (Central Processing Units): 1 GHz oder schneller mit 2 oder mehr Kernen und werden in einer Liste der genehmigten CPUs angezeigt. Der Prozessor Ihres PCs ist ein wichtiger bestimmender Faktor für die Ausführung von Windows 11.
  • Arbeitsspeicher: 4 GB.
    Wenn Ihr Computer weniger als 4 GB Arbeitsspeicher hat, gibt es manchmal die Möglichkeit diesen auf einen größeren Speicher aufzurüsten.
  • Speicher: 64 GB oder mehr. Bereits unter Windows 10 waren 64 GB als Minimum anzusehen, um noch genügend Platz für weitere Anwendungen zu haben. Wenn Ihr PC nicht über ein ausreichend großes Speicherlaufwerk verfügt, gibt es manchmal Optionen für ein Upgrade des Laufwerks.
  • Systemfirmware: UEFI (für Unified Extensible Firmware Interface, eine moderne Version des PC-BIOS) und Secure Boot-fähig. Wenn Ihr Gerät die Mindestanforderungen nicht erfüllt, da es nicht Secure Boot unterstützt, sollten Sie diesen Artikel lesen, um zu sehen, ob es Schritte gibt, die Sie unternehmen können, um dies zu aktivieren. Secure Boot kann nur mit UEFI aktiviert werden, und dieser Artikel hilft Ihnen, potenzielle Optionen zum Ändern von Einstellungen zu verstehen, um dies zu ermöglichen.
  • TPM: Vertrauenswürdiges Plattformmodul (Trusted Platform Module, TPM), Version 2.0. Bei manchen Computern ist diese Funktion von Haus aus deaktiviert und muss manuell aktiviert werden. Ältere Computer, welche nur über TPM 1.2 verfügen, können kein Windows 11 installieren.
  • Grafikkarte: Kompatibel mit DirectX 12 oder höher mit dem WDDM 2.0-Treiber.
  • Display: Hochauflösendes Display mit mind. 720p und einer Größe von mind. 9“ Display. Wenn Ihr Bildschirm weniger als 9″ beträgt, ist die beabsichtigte Benutzeroberfläche Windows möglicherweise nicht vollständig sichtbar.
  • Internetkonnektivität und Microsoft-Konten: Während in der Professional-Version weiterhin Offline-Konten möglich sind, wurde dies in der Home-Version abgeschafft. Windows 11 Home Edition erfordert eine Internetverbindung und ein Microsoft-Konto, um die Geräteeinrichtung bei der ersten Verwendung abzuschließen.
  • Windows Version für Upgrade: Auf Ihrem Gerät muss eine Windows 10, Version 2004 oder höher, ausgeführt werden, um ein Upgrade über Windows durchführen zu können. Kostenlose Updates finden Sie über Windows Update in Einstellungen > Update and Security.

Mindestanforderungen als geplante Hardware-Obsoleszenz?

Lässt man diese Mindestanforderungen auf sich wirken wird schnell klar, dass viele Geräte die älter als 3 Jahre sind von der Nutzung von Windows 11 ausgeschlossen – darunter auch zahlreiche Geräte von WEROCK. Vorrangig liegt dies am Prozessor, denn viele in der Industrie heute noch sehr aktuelle Prozessoren wie Intel®‘s Prozessoren der Kaby Lake-Serie finden sich nicht in der Kompatibilitätsliste. Laut Microsoft sollen mit diesem doch schon extremen Schnitt Fehlerquellen und Sicherheitslücken geschlossen werden. Nach einigen Beschwerden hat Microsoft nun nachgelegt: Kürzlich gab es ein Update bei der CPU-Kompatibilität. Dadurch werden nun zumindest Kaby Lake X, Kaby Lake W und der Prozessor aus dem Surface Studio 2 unterstützt, schließlich verkauft Microsoft selber aktiv noch Geräte mit diesen Prozessoren. Die regulären Core-7000-Prozessoren sowie AMDs erste Zen-Generation alias Ryzen 1000 bleiben aber weiterhin draußen. Dies lässt die Vermutung aufkommen, dass diese Mindestanforderungen primär politischer Natur sind und zum Kauf neuer Hardware anregen sollen.

Anwender, welche das neue Betriebssystem verwenden möchten, deren Hardware jedoch nicht den Mindestanforderungen von Windows 11 genügt, sollten also über eine Neuanschaffung aktueller Hardware nachdenken – oder eben bei Windows 10 bleiben.

Wir hoffen, dass Microsoft die Liste der kompatiblen Prozessoren noch erweitern wird, oder aber eine Installation auf älteren Prozessorgenerationen ebenfalls zulässt.

WEROCK Produkte und Windows 11

Bereits heute lässt sich ein erster Blick wagen, welche WEROCK-Produkte kompatibel mit Windows 11 sein werden. Während Rocktab U210, Rocktab U214 und Rockbook X550 die Voraussetzungen bereits voll erfüllt. Rocktab U212 wird ggf. in Zukunft unterstützt, die Prozessoren des Modells sind aktuell nicht in der Liste der kompatiblen Prozessoren. Die kommende Generation des Modells, welche in 2022 erhältlich sein wird, wird selbstverständlich Windows 11 kompatibel sein.

 Aktuelles BetriebssystemKompatibel mit Windows 11
Rocktab S108Windows 10 Pro
Android 10
Nein
Rocktab S110Windows 10 Pro
Android 10
Nein
Rocktab L110Windows 10 Pro
Android 9
Nein
Rocktab U210Windows 10 Pro
Windows 10 IoT Enterprise
Linux
Ja
Rocktab U212Windows 10 Pro
Windows 10 IoT Enterprise
Ja*
Rocktab U214Windows 10 Pro
Windows 10 IoT Enterprise
Ja
Rockbook X550Windows 10 ProJa

* = CPU nicht in Liste der unterstützten Prozessoren, es gibt von der Performance-Seite jedoch keinen Grund, dass es nicht funktionieren sollte. Möglicherweise werden die CPUs noch zur Liste der unterstützten Prozessoren hinzugefügt.

Update von Windows 10 Computern

Das Betriebssystem wird auf neuen PCs verfügbar sein und als kostenloses Upgrade schrittweise auf berechtigten Windows 10-PCs ausgerollt. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass Sie mindestens Windows 10 Version 2004 bereits installiert haben. Das neue Betriebssystem wird über die normale Update-Funktion verteilt. Bevor Sie direkt sich in die Systemeinstellungen begeben: Für die meisten bestehenden Systeme wird das Windows 11 Update erst in 2022 ausgespielt.

Microsoft hat eine App zur PC-Integritätsprüfung vorgestellt. Mit dieser können Sie sehen, ob Ihr aktueller PC die Anforderungen für Windows 11 erfüllt: App für die PC-Integritätsprüfung herunterladen

Eine transparentere Alternative ist das Open Source Tool WhyNotWin11. Es testet ob der eigene Rechner und die darin verbauten Komponenten mit Windows 11 kompatibel sind. Das kostenlose Prüftool WhyNotWin11 liefert Informationen über die Komponenten des eigenen Rechners und gibt Aufschluss darüber, welche Komponenten die Mindestanforderungen von Windows 11 erfüllen und an welcher Stelle man nachrüsten müsste. Dies ist besonders für Desktop PCs interessant, welche oftmals aufrüstbar sind. WhyNotWin11 Download

Übersicht der Windows 11 Versionen

Derzeit sind 8 verschiedene Windows-Versionen angekündigt

  • Windows 11 Home
  • Windows 11 Pro
  • Windows 11 Pro Education
  • Windows 11 Pro for Workstation
  • Windows 11 Mixed Reality
  • Windows 11 Education
  • Windows 11 Enterprise
  • Windows 11 IoT Enterprise

Was passiert mit Windows 10?

Windows 10 Home, Windows 10 Pro, Windows 10 Enterprise

Microsoft zufolge endet der Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025. Das System ist danach noch nutzbar, es werden jedoch keine neuen Updates mehr zu Funktion und Sicherheit veröffentlicht. Wie bei Windows 7 gehen wir davon aus, dass bei besonders kritischen Lücken auch deutlich über diesen Zeitraum hinaus Sicherheitsupdates bereitgestellt werden. Windows 10 Home, Pro und Enterprise werden wie ursprünglich geplant das 21H2 Update erhalten.

Windows 10 IoT Enterprise

Microsoft hat bekräftigt, dass die Windows 10 IoT Enterprise-Produkte wie geplant fortgesetzt werden. Es ändert sich nichts und das neue LTSC 2021 Produkt wird wie geplant im Herbst 2021 veröffentlicht. Windows 10 IoT Enterprise SAC wird ebenfalls in diesem Herbst mit einer 21H2-Version fortgesetzt. Windows 10 IoT Enterprise SAC-Produkte hatten bis jetzt noch nie ein EOL-Datum. Dies hat sich jetzt geändert: Es ist jetzt der 14.10.2025 – genau wie das „normale“ Windows 10.

Supportzeiträume IoT Enterprise Versionen

Im Microsoft-Blog heißt es: „Wir werden auch IoT-Versionen von Windows 11 und Windows Server 2022 veröffentlichen. Die erste Version von Windows 11 IoT Enterprise wird einen Wartungszeitraum von 36 Monaten ab dem Monat der Veröffentlichung haben, wie in unserer Lebenszyklusdokumentation beschrieben. Wir werden in Zukunft weitere Informationen zu diesen Versionen bekannt geben.“

Angesichts der Tatsache, dass die Windows 11 IoT Enterprise-Version 36 Monate lang unterstützt wird, wird die erste Version unter die SAC-Familie fallen. Da die Windows 11-Familie jedoch nur ein einziges Release pro Jahr haben wird, wird es nicht „SAC“ heißen, sondern einfach Windows 11 IoT Enterprise genannt werden. Die Long Term Service Channel (LTSC)-Edition wird den Namen Windows 11 IoT Enterprise LTSC tragen. Microsoft geht davon aus, dass die Windows 11 IoT LTSC-Edition nach dem Jahr 2023 veröffentlicht wird.

Windows IoT Enterprise Lifecycle

Fazit

Windows 11 benötigt erheblich mehr Ressourcen als Mindestanforderung punktet aber durch zahlreiche neue Funktionen und eine verbesserte Bedienbarkeit. Gerade auf Tablets dürften sich die Verbesserungen im Workflow bemerkbar machen. Sollte Ihr Computer nicht mit dem neuen Windows 11 kompatibel sein und er Ihren sonstigen Ansprüchen noch genügt, sehen wir aktuell noch keinen Grund auf das neue Betriebssystem zu aktualisieren. Wir haben ohnehin genug Elektroschrott auf der Welt.

Steht bei Ihnen ein Hardwareupgrade an? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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